Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ukraine-Krieg

Geflügelhalter warnen vor Knappheit beim Bio-Futter

Futtermittelproduktion
+
Mähdrescher ernten auf einem Feld Sonnenblumen für die ökolgische Futtermittelproduktion.

Vor dem Ausbruch des Krieges gehörte die Uraine zu den großen Lieferanten von Bio-Futtermittel. Nun könnte es knapp werden. Geflügelhalter fürchten um ihren Bio-Status.

Osnabrück - Den Bio-Geflügelhaltern könnte in den kommenden Monaten wegen des Ukraine-Krieges das geeignete Futter ausgehen.

„Die Bio-Tierhalter sind als erste von den Kriegsauswirkungen betroffen. Wir werden eine echte Versorgungskrise beim Bio-Futter, insbesondere beim Eiweiß, haben“, sagte der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft, Friedrich-Otto Ripke, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Die Vorräte reichten bis auf wenige Ausnahmen nur noch bis Juni oder Juli.

Zwar könnte dann auch konventionelles Futter verfüttert werden. Das bedeute aber den Verlust des Bio-Status. Ripke rief die Bundesregierung dazu auf, die Pflicht zur Verfütterung von Bio-Futter zeitweise auszusetzen. Ohne Ausnahme stünde die Produktion von Bio-Eiern „vor einem harten Bruch“, so Ripke.

Nach Verbandsangaben werden in Deutschland etwa zwölf Prozent der Legehennen in Bio-Betrieben gehalten. Die Ukraine gehörte demnach bis Kriegsausbruch zu den großen Produzenten von Bio-Futter oder einzelner Futterkomponenten. Eine vergleichbare Entwicklung zeichnet sich nach Ripkes Angaben im Bereich des gentechnikfreien Futters ab, das auch in der konventionellen Tierhaltung verfüttert wird. Auch hier stammten große Teile des Futters aus der Ukraine. dpa

Kommentare