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Krankenversicherung: Gesundheitsminister Lauterbach plant höhere Beiträge

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will laut einem Bericht den Zusatzbeitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung erhöhen.
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Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will laut einem Bericht den Zusatzbeitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung erhöhen. (Archivbild)

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will laut Bericht den Zusatzbeitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung erhöhen.

Berlin – Der Zusatzbeitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung soll ab 2023 „moderat“ steigen. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf ein Schreiben des Gesundheitsministeriums vorliegt. Dies sei eine von mehreren Maßnahmen, um die Finanzlücke bei den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) zu schließen.

Lauterbach: Zusatzbeitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung soll steigen

Nach Angaben des Spitzenverbands der GKV fehlen den Kassen für nächstes Jahr 17 Milliarden Euro, berichtet die Tagesschau. Die Große Koalition hat bereits für dieses Jahr einen Zuschuss von 28,5 Milliarden Euro für die Kassen bereitgestellt, um eine Erhöhung des Zusatzbeitrages zu verhindern.

Um die Finanzierungslücke zu schließen, will Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) jetzt eingreifen. Dass die Beiträge in diesem Rahmen wahrscheinlich steigen werden, hat Lauterbach dabei schon im März in mehreren Berichten angedeutet.

Lauterbach will genaue Erhöhung Ende des Monats bekannt geben

Ende des Monats will Lauterbach konkrete Zahlen zur geplanten Beitragserhöhung nennen. Die Bild rechnet, dass 16 Milliarden Euro Defizit (wie in etwa vom Spitzenverband der GKV angekündigt) einer Erhöhung um einen Prozentpunkt Kassen-Beitrag entsprechen. Der würde Normalverdiener 156 Euro, Top-Verdiener 312 Euro netto pro Jahr mehr kosten, so die Zeitung.

Lauterbach will im Zuge der Sanierung der Kassenfinanzen nicht nur die Beiträge erhöhen, sondern auch die Versorgung der Patienten verbessern. Im März sagte er gegenüber dem Tagesspiegel, dass es trotz der Finanzlücke zu keinen Leistungskürzungen bei der medizinischen Versorgung kommen würde: „Ich habe mich festgelegt: Ich werde nichts streichen.“

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