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Klimaschutz

Habeck sieht Ausbau der erneuerbaren Energien auf gutem Weg

Robert Habeck
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Bundesklimaschutzminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) bei der Bundespressekonferenz.

Der Minister zeigt sich nach ersten Gesprächen mit en Ländern Bayern und Hamburg zuversichtlich, was die Umstellung auf Solar- und Windenergie angeht.

Berlin - Bundesklimaschutzminister Robert Habeck sieht den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland auf einem guten Weg.

Er sei sich aus den ersten Gesprächen mit den Ländern Hamburg und Bayern sicher, dass die Umstellung auf Wind- und Solarenergie dort nicht nur als „eine Belastung“, sondern auch als wirtschaftliche Chance“ wahrgenommen werde, sagte Habeck am Mittwoch bei der Regierungsbefragung im Bundestag.

Gerade in Bundesländern wie Bayern bestehen aktuell noch Abstandsregeln, die den Ausbau der Windenergie seit Jahren bremsen. Die neue Bundesregierung will erreichen, dass künftig zwei Prozent der Landesfläche für Windräder reserviert sind.

Er habe aus seinem Besuch in Hamburg mitgenommen, dass es in der dortigen Wirtschaft „einen Hunger nach erneuerbaren Energien“ gebe, der sich zu einem „Standortfaktor“ entwickeln werde, prophezeite Habeck.

„Mein Eindruck war, dass das auch im bayerischen Wirtschaftsministerium genau so gesehen wird.“

Flächen für 40 Gigawatt Leistung

Auch zum Ausbau der Windkraft auf See äußerte sich der Minister optimistisch. Durch „Neuzuschneidungen“ der Gebiete seien hier in den letzten Wochen Flächen für eine Leistung von drei Gigawatt hinzugekommen, erklärte Habeck. Dies könne den „kurzfristigen Wiederanlauf der Offshore-Windkraft gewährleisten“, erklärte Habeck.

Die alte Regierung hatte sich bis 2030 einen Ausbau der Windkraft auf See auf 20 und bis 2040 auf 40 Gigawatt vorgenommen. Im Ampel-Koalitionsvertrag heißt es nun: „Die Kapazitäten für Windenergie auf See werden wir auf mindestens 30 GW 2030, 40 GW 2035 und 70 GW 2045 erheblich steigern.“

Habeck äußerte sich mit Blick auf das Offshore-Ziel für 2030 zuversichtlich: „Insgesamt haben wir für diese zehn Jahre, diese Dekade bis 2030, genug Flächen, um die anvisierten Ziele zu erreichen.“ dpa

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