Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Reallöhne

Inflation: Hohe Preise machen Lohnzuwachs zunichte – Weniger Geld für Arbeitnehmer

In München füllt sich die Fußgängerzone in der Theatinerstraße.
+
Wegen der Inflation bleibt Arbeitnehmern in Deutschland weniger Geld in der Tasche. (Archivbild)

Die Löhne der Arbeitnehmer in Deutschland steigen – aber die Inflation zehrt die Zuwächse nicht nur auf, sondern sorgt dafür, dass die Verdienste preisbereinigt zurückgehen.

Wiesbaden – Wegen der Inflation bleibt Arbeitnehmern in Deutschland weniger Geld in der Tasche – trotz deutlich steigender Löhne. Der Anstieg der Verbraucherpreise zehrte Zuwächse auf dem Gehaltszettel im ersten Quartal mehr als auf, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

Inflation: Reallöhne sinken wegen hoher Verbraucherpreise

So legten zwar die Löhne einschließlich Sonderzahlungen in den ersten drei Monaten um vier Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum zu. Allerdings stiegen die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 5,8 Prozent. Unterm Strich gingen die Verdienste daher preisbereinigt (real) um 1,8 Prozent zurück, wie die Statistiker berichteten.

Nach vielen Jahren des Aufschwungs waren die Reallöhne bereits in der Corona-Krise gesunken. Im vergangenen Jahr fielen sie wegen steigender Verbraucherpreise um 0,1 Prozent. 2020 hatten die weit verbreitete Kurzarbeit in der Pandemie und gestrichene Jobs zudem zu einem Rückgang der Reallöhne um 1,1 Prozent geführt.

Inflation: Weitere Preissteigerungen erwartet

Dagegen sind die Lebenshaltungskosten zuletzt deutlich gestiegen, vor allem getrieben durch große Preissteigerungen bei Benzin, Elektrizität und Mieten. Doch das dürfte erst der Anfang sein: Nach Berechnungen der jüngsten Allianz Trade Studie stehen 2022 deutliche Preissprünge für Lebensmittel ins Haus. Die Forscher erwarten jährliche Mehrkosten bei Lebensmitteln von durchschnittlich 254 Euro pro Kopf. (lma/dpa)

Kommentare