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Energiekrise

Strompreis: Bis zu 120 Prozent mehr bei bestehenden Verträgen – diese Versorger erhöhen am stärksten

Immer mehr Energieversorger erhöhen ihre Preise. Die Unterschiede sind immens. Manche Kunden kommen mit 0,13 Prozent weg. Bei anderen wird es mehr als doppelt so teuer.

München/Berlin – Neben den Preisen für Gas explodieren mittlerweile auch die Preise an der Strombörse. „Die hohen Strombörsenpreise sind auch Folge der gestiegenen Gaspreise. Gaskraftwerke sind essenziell im deutschen Strommix, um schwankende erneuerbare Energien auszugleichen und bestimmen so maßgeblich den Strombörsenpreis mit“, erklärt Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie bei Check24. Er kündigte bereits an, dass diese hohen Preise mit Verzögerung auch bei den Endkunden ankommen würden.

Strompreis: Diese Versorger haben die Preise am stärksten erhöht

Wirklich viel Verzögerung gibt es jedoch nicht. Wie die Daten des Vergleichsportals Check24 zeigen, haben bereits etliche Versorger die Preise für Bestandskunden erhöht. Alleine im September und Oktober drehen Versorger in 153 Fällen an der Preisschraube. Bundesweit sind alleine davon rund 2,2 Millionen Haushalte betroffen.

In der folgenden Tabelle können Sie nachlesen, welche Grundversorger ihre Preise um mindestens 50 Prozent angehoben haben.

Strompreis: Auch Neukunden müssen mit höheren Kosten rechnen

Im laufenden Jahr haben bundesweit bereits 657 Versorger Preiserhöhungen angekündigt oder bereits umgesetzt. Bei vielen handelt es sich auch nur um minimale Beträge, die Kunden mehr bezahlen müssen. Das Schlusslicht bilden die Stadtwerke Gifhorn aus Niedersachsen. Hier müssen Kunden lediglich 0,13 Prozent mehr pro Jahr bezahlen. Bei dem Beispielverbrauch von 5000 Kilowattstunden macht das etwa drei Euro an Mehrkosten.

Doch viele Versorger langen deutlich kräftiger zu. So erhöhen etwa die Stadtwerke in Gronau den Tarif für Bestandskunden um 51,8 Prozent, was 843 Euro mehr entspricht. Die Gemeindewerke Stockstadt wollen 55,2 Prozent mehr. Das macht am Ende des Jahres 790 Euro mehr auf der Jahresrechnung.

Der größte Preisschock droht den Kunden der Stadtwerke Cottbus. Hier kommt ab dem 1. Oktober eine Preiserhöhung von über 120 Prozent auf die Verbraucher zu. Umgerechnet auf einen Jahresverbrauch von 5000 Kilowattstunden entspricht das Mehrkosten von 1928 Euro.

Noch teurer wird es beim Strom für Neukunden. Hier haben die Versorger die Preise für die Tarife um über 150 Prozent erhöht. Laut dem Monitoringbericht der Bundesnetzagentur von 2021 haben im Jahr 2020 rund 7,2 Millionen Haushalte ihren Energielieferanten gewechselt. Die hohen Preise für Neukundenverträge dürften also auch in diesem Jahr Millionen Verbrauchern hart treffen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Christoph Hardt

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