Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

Großeinsatz für die Feuerwehren

Rauchentwicklung in Industriegebäude in Peterskirchen

Rauchentwicklung in Industriegebäude in Peterskirchen

Täter gehen „mit großer Brutalität“ vor

Geldautomaten-Sprengung mitten im Wohngebiet: Sparkasse reagiert mit radikalem Schritt

Bei den Sprengungen der Geldautomaten im Raum Heidelberg werden die Täter immer skrupelloser.
+
Bei den Sprengungen der Geldautomaten im Raum Heidelberg werden die Täter immer skrupelloser.

Bei den Sprengungen der Geldautomaten im Raum Heidelberg werden die Täter immer skrupelloser. Die Sparkasse ergreift deshalb nun drastische Maßnahmen.

Heidelberg - Sieben Geldautomaten der Heidelberger Sparkasse* wurden seit dem vergangenen Jahr gesprengt - das war dem Kreditinstitut nun zu viel. Vor allem, weil im Februar ein Geldautomat, der sich in einem Wohngebäude in der Heidelberger Bahnstadt befand, gesprengt wurde.

Sparkasse: Täter gehen „mit großer Brutalität“ vor

Die Täter seien mit Bargeld in unbekannter Höhe entkommen, berichtet die Polizei Mannheim. Anwohner wurden durch die Explosion aufgeweckt und hatten die Polizei informiert. Bis dahin waren vor allem frei stehende Geldautomaten von den Sprengungen betroffen und nicht Systeme, in deren direktem Umfeld Menschen leben - und durch die Explosion gefährdet werden können.

Laut der Sparkasse würden die Täter „mit großer Brutalität“ vorgehen und die Gefährdung von Menschenleben in Kauf nehmen. Deshalb habe das Kreditinstitut nun ein Maßnahmenpaket ausgearbeitet, das verhindern soll, dass Menschen durch mögliche weitere Sprengungen der Täter verletzt werden können. Eine der Maßnahmen ist laut einem Bericht des SWR, dass neun Geldautomaten in besonders gefährdeter Lage außer Betrieb genommen werden. Schilder sollen dann Kunden auf die nächstgelegene Möglichkeit zum Geldabheben verweisen.

Bereits gesprengte Geldautomaten würden nicht ersetzt werden. Dazu setzt die Sparkasse bei den Geldautomaten, die noch in Betrieb bleiben, auf Abschreckungsmaßnahmen - wie einem nächtlichen Wachdienst, spezielle Panzerungen und einem System im Geldautomat, der bei einer Sprengung die Geldscheine einfärbt und sie so unbrauchbar macht.

Erste Geldautomaten der Sparkasse wurden schon abgebaut

Dieses Maßnahmenpaket wird vom Kreditinstitut wohl auch schnell umgesetzt: Der Geldautomat am Rewe-Supermarkt in Sandhausen bei Heidelberg wurde schon abgebaut, stellte nun ein verärgerter Rentner fest, der diesen Automaten immer zum Geldabheben genutzt hatte. Er sagt der Rhein-Neckar-Zeitung: „Ich hätte mir zumindest eine E-Mail von der Sparkasse gewünscht, in der man frühzeitig über diesen Schritt informiert wird.“

Die Heidelberger Sparkasse erklärte, im Umkreis von wenigen Kilometern rund um die abgebauten Geldautomaten gebe es weitere Filialen und es seien auch Abhebungen an vielen Supermarktkassen möglich - unter anderem in dem Rewe-Supermarkt neben dem abgebauten Automaten in Sandhausen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Kommentare