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Milliarden-Dollar-Deal

Twitter-Kehrtwende: Musk bestätigt Kauf nun doch

Elon Musk wollte den Deal mit Twitter platzen lassen. Der Nachrichtendienst verklagte den Milliardär. Nun die Wende.

Update vom 4. Oktober, 22.08 Uhr: Der Online-Dienst Twitter hat am Dienstag den Eingang eines erneuten Kaufangebots von US-Milliardär Elon Musk bestätigt. „Es ist die Absicht des Unternehmens, diese Transaktion abzuschließen“, schrieb das Unternehmen im eigenen Kurzbotschaftendienst. Der Kauf werde zu dem ursprünglich von Musk angebotenen Preis von 54,20 Dollar (rund 54 Euro) pro Aktie stattfinden.

Musk kauft Twitter doch - Bestätigung offiziell

Update vom 4. Oktober, 21.35 Uhr: Tech-Milliardär Elon Musk will die milliardenschwere Übernahme des Online-Dienstes Twitter nun doch vollziehen. Das bestätigte der Tesla-Chef am Dienstag in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. So könnte der Rechtsstreit um den Milliarden-Deal kurz vor dem mit Spannung erwarteten Gerichtsprozess doch noch vermieden werden.

Musk habe in einem Brief vorgeschlagen, den Deal zum ursprünglich vereinbarten Kaufpreis von 54,20 Dollar pro Aktie durchzuführen, erklärten seine Anwälte - und bestätigten damit einen Bericht des Finanzdienstes Bloomberg. Damit bahnt sich eine spektakuläre Wende im Konflikt um die rund 44 Milliarden Dollar teure Übernahme an. Eine Stellungnahme von Twitter lag zunächst nicht vor.

Die Gründe für Musks Umdenken blieben vorerst unklar. Viele Experten bewerteten seine Chancen bei dem Gerichtsverfahren von Anfang an als ungünstig. Musk versuchte monatelang, angeblich falsche Angaben von Twitter zur Zahl von Spam- und Fake-Accounts als Bruch der Übernahmevereinbarungen darzustellen. Doch ob das vor Gericht reichen würde, gilt als zweifelhaft.

Twitter-Kehrtwende: Musk soll nun doch zugreifen - Börse setzt Handel mit Aktien aus

Erstmeldung vom 4. Oktober, 20.09 Uhr: Es war ein Hin und Her. Erst kündigte Elon Musk an, Twitter in einem Milliarden-Deal zu kaufen, dann sprang er doch ab. Im Juli folgte die Nachricht: Elon Musk bläst den Kauf ab. Nun hat er sich offenbar doch wieder umentscheiden. US-Berichten zufolge soll der Deal wieder stehen. Die Börse reagierte sofort.

Wende im Twitter-Deal: Elon Musk will Nachrichtendienst nun offenbar doch kaufen

In den Streit um eine Übernahme des Kurzbotschaftendienstes Twitter durch High-Tech-Milliardär Elon Musk ist offenbar neue Bewegung gekommen. US-Medien berichteten am Dienstag, der Gründer des Elektroautobauers Tesla habe Twitter vorgeschlagen, die Plattform nun doch zu dem im April vereinbarten Preis zu kaufen. 

Bloomberg, CNBC und Wall Street Journal berichteten unter Berufung auf Insider, dass der Tech-Unternehmer seine ursprüngliche Offerte von 54,20 Dollar je Aktie gegenüber Twitter erneuert habe. Das wäre eine 44 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Online-Dienstes. Eine Stellungnahme des Unternehmens lag zunächst nicht vor.

Elon Musk plant Twitter offenbar doch zu kaufen. Der Handel an der New Yorker Börse mit Twitter-Aktien stoppte (Archivbild).

Wende im Twitter-Deal zwei Wochen vor Prozessauftakt: New Yorker Börse stoppt Handel

Die Aktie legte daraufhin sprunghaft zu. Die New Yorker Börse setzte den Handel mit Twitter-Aktien aus und begründete den Schritt mit „bevorstehenden Nachrichten“.

Anfang Juli hatte Musk den ursprünglichen Deal platzen lassen – wegen angeblich „falscher und irreführender“ Angaben des Kurzbotschaftendienstes. Hintergrund ist die Zahl von Spam- oder Fake-Konten auf Twitter. Musk wirft Twitter vor, die tatsächliche Zahl der Nutzer zu hoch zu beziffern. Twitter weist Musks Anschuldigungen zurück und zog vor Gericht, um den streitbaren Multimilliardär zum Vollzug der Übernahme zu zwingen. Der Prozess sollte am 17. Oktober, in knapp zwei Wochen, im Bundesstaat Delaware beginnen. Über den Nachrichtendienst sorgte Elon Musk erst kürzlich für Aufsehen. Er schlug einen „Friedensplan“ für den Ukraine-Krieg über Twitter vor. (dpa/AFP)

Rubriklistenbild: © Angela Weiss/AFP

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