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2300 Tonnen Gold

Ukraine-News: Neue Sanktionen gegen russische Gold-Reserven - Westen erhöht den Druck auf Putin

Goldbarren in einer russischen Fabrik: Jede Transaktion mit Gold im Zusammenhang mit der russischen Zentralbank soll mit Sanktionen belegt werden.
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Jede Transaktion mit Gold im Zusammenhang mit der russischen Zentralbank soll mit Sanktionen belegt werden. (Symbolbild)

Vor vier Wochen begann der Ukraine-Krieg. Der Westen will Präsident Wladimir Putin nun mit weiteren Sanktionen unter Druck setzen - und erschwert Russland den Handel mit seinem großen Goldschatz.

Brüssel - Die westlichen Staaten wollen Russland wegen des Kriegs in der Ukraine mit weiteren militärischen und ökonomischen Maßnahmen die Grenzen aufzeigen. Die Nato-Mitglieder verständigten sich am Donnerstag auf einem Sondergipfel in Brüssel nicht nur auf eine massive Aufrüstung. Die sieben führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) und die EU vereinbarten überdies neue Sanktionen, die Russland Transaktionen mit Gold deutlich erschweren sollen.

Ukraine-News: Neue Sanktion soll Russlands Handel mit Gold einschränken

Jede Transaktion mit Gold im Zusammenhang mit der russischen Zentralbank soll mit Sanktionen belegt werden, wie ein hoher US-Regierungsvertreter am Donnerstag ankündigte. Die führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) und die Europäische Union wollen im Ukraine-Konflikt* verhindern, dass die russische Zentralbank internationale Reserven - einschließlich Gold - einsetzt, um die russische Wirtschaft zu stützen. Man werde nicht zulassen, dass Sanktionen umgangen würden, hieß es weiter.

„Wir haben mitbekommen, dass Russland immer noch versucht, seine Goldreserven zu nutzen, um den Rubel zu stützen - also sein Gold verkauft, um Rubel zu kaufen“, sagte der US-Regierungsvertreter. Russland verfüge über eine beträchtliche Menge an Gold, Schätzungen zufolge im Wert von 100 bis 240 Milliarden US-Dollar. Das seien etwa 20 Prozent der Gesamtreserven, die Russland vor der Invasion in die Ukraine besessen habe. „Wir wollen Russland die Möglichkeit nehmen, sein Gold zur Stützung seiner Währung zu verwenden.“

Russland wollte sich mit Goldschatz gegen Sanktionen schützen

Die Anlage eines großen Goldschatzes von etwa 2300 Tonnen war eine Vorbereitung Russlands auf die Sanktionen des Westens. Die Goldreserven, die in der russischen Zentralbank lagern, sind vor dem Zugriff der Nato-Länder geschützt. Jedoch erweisen sie sich nun auch als ziemlich wertlos. Für die russische Zentralbank wird es immer schwieriger, mit dem Gold den Rubel zu stützen oder sogar das Gold zu verkaufen.

Die USA, die EU und andere westliche Partner haben seit Beginn des Kriegs in der Ukraine in Abstimmung mit der EU und anderen Verbündeten bereits sehr harte Sanktionen gegen Russland verhängt. Mitte März haben sie sich darauf geeinigt, der Russischen Föderation handelspolitische Vergünstigungen zu entziehen, was etwa den Weg für höhere Zölle auf russische Waren freimacht. Auch die größten Banken und die russische Zentralbank wurden mit Sanktionen belegt. Die USA erließen ein Importverbot für Öl aus Russland. Außerdem kappen viele Unternehmen aus eigenen Stücken ihre Geschäfte mit Russland. Mit Material der dpa *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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