Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

"Mein Herz blutet"

Frau ist Topverdienerin und jammert, weil sie sich Wohnung nicht "leisten" kann

Eine Top-Verdienerin gibt einem Finanzportal ein Interview und verrät ihr stattliches Einkommen. Zudem klagt sie ihr Leid - und sorgt für mächtig Furore auf Twitter.

Damit hat sich Kate Donovan wohl keinen Gefallen getan, als sie dem britischen i Newspaper vor wenigen Wochen ein Interview über ihre finanziellen Gepflogenheiten gegeben hat. Das Nachrichtenportal hat eine Serie mit dem Titel "Unser Geld" gestartet und dazu Briten aller sozialen Schichten nach ihrem Einkommen und Ausgaben befragt. Auch mit der 29-Jährigen, die in London lebt, wurde ein Interview geführt.

29-jährige Projektmanagerin will Wohnung kaufen - und klagt ihr "Leid"

Darin schildert die gebürtige Australierin, wie sehr sie finanziell zurückstecken muss, um sich eine Wohnung in der britischen Hautstadt leisten zu können. Der Artikel dazu trägt den Titel "Wie ich mit einem Jahreseinkommen von 78.000 Euro über die Runden komme, um auf eine Zwei-Zimmer-Wohnung zu sparen". So erklärt die Projekt-Managerin, dass sie versuche, von ihrem 4.500-Euro-Gehalt monatlich etwa 1.700 Euro zur Seite zu legen und so "nur" noch 600 Euro für Hobbys und circa 400 Euro für Reisen jeden Monat zur Verfügung habe.

Sogar ihre Fitnessmitgliedschaft, die sie pro Monat 170 Euro kostet, berichtet sie weiter, habe sie nun für ihren Lebenstraum "geopfert" und jogge stattdessen. Zudem gehe Donovan nun nicht mehr so oft zum Shoppen und könne sich nicht mehr so viele Klamotten leisten: "Kürzlich wollte ich mir eine rote Jacke kaufen, aber dann dachte ich mir: 'Ich brauche keine rote Jacke, ich habe bereits eine Blaue, das reicht völlig.' Ich habe also angefangen, umzudenken und überlege mir genau, wofür ich jetzt wirklich Geld ausgeben muss", meint die Top-Verdienerin im Interview stolz.

Auch interessant: Dieses skurrile Immobilienangebot sorgt für Lacher im Netz.

Schließlich kostet eine Wohnung im Innenraum Londons bis zu 630.000 Euro. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Immobilienpreis beläuft sich in Großbritannien auf etwa 260.000 Euro.

Londonerin erntet im Netz nur Spott

Für ihre überzogenen Vorstellungen haben die Leser allerdings wenig Verständnis. Im Gegenteil. Auf Twitter hagelt es Häme für Donovan. So schreibt ein User: "Ganz ehrlich, wenn du dir kein Haus mit einem Jahreseinkommen von 78.000 Euro leisten kannst, dann machst du etwas richtig falsch." Ein Anderer meint dagegen sarkastisch: "Mit einem Jahreseinkommen von 78.000 Euro überleben und die 170-Euro-Fitnessstudiomitgliedschaft stornieren müssen: Mein Herz blutet." Ein weiterer User kann nur den Kopf schütteln: "Wie ich Geld sparte, um mir eine Wohnung zu kaufen, während ich ein Einkommen erhielt, mit dem ich zu den Topverdienern Großbritanniens zähle und euch nun dazu bringe, den Kopf auf den Schreibtisch zu knallen."

Der Artikel hat letztlich so hohe Wellen geschlagen, dass Donovans Name in Smith abgeändert werden musste. Sie selbst will keinen Kommentar zu dem Shitstorm abgegeben.

Interessantes Video

Experte sagt: So viele Millionen reichen völlig aus

Wie viel Geld brauchen Sie, um den Rest seines Lebens finanziell unabhängig zu sein? Ein Experte nennt die richtige Summe und sagt, wie Sie das Geld anlegen sollten.

Lesen Sie auch: Für diese Mini-Wohnung verlangt der Anbieter einen absurden Preis.

jp

Zuzug: Diese Regionen werden bis 2030 boomen

Platz 10: Der Landkreis Karlsruhe soll laut dem HWWI bis 2030 von 18.033 Einwohner auf 436.000 Einwohner wachsen - ein enormer Anstieg. Grund dafür solle die günstige Lage in der Nähe von Metropolen wie Frankfurt und Stuttgart sein, außerdem der Verkehrsanschluss zur A5 in Richtung Südwesten und den guten ICE-Verbindungen.
Platz 10: Der Landkreis Karlsruhe soll laut dem HWWI bis 2030 von 18.033 Einwohner auf 436.000 Einwohner wachsen - ein enormer Anstieg. Grund dafür solle die günstige Lage in der Nähe von Metropolen wie Frankfurt und Stuttgart sein, außerdem der Verkehrsanschluss zur A5 in Richtung Südwesten und den guten ICE-Verbindungen. © picture alliance / dpa / Uli Deck
Platz 9: Dank seiner Nähe zu München und den erschwinglicheren Mieten im Vergleich zu der bayerischen Landeshauptstadt, soll auch der Landkreis Rosenheim in Zukunft großen Bevölkerungszuwachs bekommen. Rund 19.300 Menschen werden dann ins Alpenvorland ziehen - insgesamt macht das rund 256.000 Einwohner bis 2030.
Platz 9: Dank seiner Nähe zu München und den erschwinglicheren Mieten im Vergleich zu der bayerischen Landeshauptstadt, soll auch der Landkreis Rosenheim in Zukunft großen Bevölkerungszuwachs bekommen. Rund 19.300 Menschen werden dann ins Alpenvorland ziehen - insgesamt macht das rund 256.000 Einwohner bis 2030. © picture alliance / dpa / Peter Kneffel
Platz 8: Im Rhein-Neckar-Kreis erwartet man den höchsten Anstieg von Häuserpreisen bundesweit - denn angeblich werden 20.600 neue Einwohner in die Gegend um Heidelberg strömen. Damit erhöht sich die Einwohnerzahl auf 542.000 Menschen.
Platz 8: Im Rhein-Neckar-Kreis erwartet man den höchsten Anstieg von Häuserpreisen bundesweit - denn angeblich werden 20.600 neue Einwohner in die Gegend um Heidelberg strömen. Damit erhöht sich die Einwohnerzahl auf 542.000 Menschen. © picture alliance / Ronald Wittek
Platz 7: Trotz führender Positionen in Sachen höchste Miet- und Häuserpreise - die Menschen zieht es nach Fürstenfeldbruck. Wieder einmal spielt die Nähe zur Metropole München eine Rolle. Deshalb wird ein Bevölkerungsanstieg von bis zu zehn Prozent erwartet. In Zahlen sind das 20.920 neue Einwohner, die zusammen mit der jetzigen Bevölkerung 214.000 Menschen ergeben.
Platz 7: Trotz führender Positionen in Sachen höchste Miet- und Häuserpreise - die Menschen zieht es nach Fürstenfeldbruck. Wieder einmal spielt die Nähe zur Metropole München eine Rolle. Deshalb wird ein Bevölkerungsanstieg von bis zu zehn Prozent erwartet. In Zahlen sind das 20.920 neue Einwohner, die zusammen mit der jetzigen Bevölkerung 214.000 Menschen ergeben. © pixabay / LeilaSchmidt
Platz 6: Die beliebte Touristengegend um die Region Breisgau-Hochschwarzwald bekommt ebenfalls Zuwachs in der Bevölkerung: Hier rechnet das HWWI bis 2013 mit 22.091 neuen Einwohnern - das macht insgesamt 257.000 Menschen.
Platz 6: Die beliebte Touristengegend um die Region Breisgau-Hochschwarzwald bekommt ebenfalls Zuwachs in der Bevölkerung: Hier rechnet das HWWI bis 2013 mit 22.091 neuen Einwohnern - das macht insgesamt 257.000 Menschen. © pixabay /AshLM
Platz 5: Die Region nördlich von Stuttgart erfreut sich eines wirtschaftlich starken Auftretens. Das scheint auch für Wohnungssuchende attraktiv zu sein: Mit 22.874 neuen Einwohnern wird der Landkreis Ludwigsburg bis 2030 etwa 534.000 Einwohner zählen.
Platz 5: Die Region nördlich von Stuttgart erfreut sich eines wirtschaftlich starken Auftretens. Das scheint auch für Wohnungssuchende attraktiv zu sein: Mit 22.874 neuen Einwohnern wird der Landkreis Ludwigsburg bis 2030 etwa 534.000 Einwohner zählen. © picture alliance / Sebastian Gollnow
Platz 4: Mit den Städten Bonn und Köln in unmittelbarer Nähe ist der Rhein-Sieg-Kreis eine beliebte Wohngegend. Viele Bürger pendeln von außerhalb in die Städte zum Arbeiten. Deswegen vermutet die HWWI ein Bevölkerungswachstum um 29.016 Menschen auf 596.000 Einwohner.
Platz 4: Mit den Städten Bonn und Köln in unmittelbarer Nähe ist der Rhein-Sieg-Kreis eine beliebte Wohngegend. Viele Bürger pendeln von außerhalb in die Städte zum Arbeiten. Deswegen vermutet die HWWI ein Bevölkerungswachstum um 29.016 Menschen auf 596.000 Einwohner. © pixabay / falco
Platz 3: Zum ersten Mal begeben wir uns in den Norden Deutschlands: Hamburg liegt auf Platz 3 der am meisten boomenden Städten und Regionen. Heute leben bereits 1,86 Millionen Menschen (Stand Dezember 2016) in der Hansestadt - bis 2030 sollen nochmal 35.579 dazukommen.
Platz 3: Zum ersten Mal begeben wir uns in den Norden Deutschlands: Hamburg liegt auf Platz 3 der am meisten boomenden Städten und Regionen. Heute leben bereits 1,86 Millionen Menschen (Stand Dezember 2016) in der Hansestadt - bis 2030 sollen nochmal 35.579 dazukommen. © pixabay
Platz 2: Nach Rosenheim und Fürstenfeldbrück, die durch ihre Nähe zu München vor Attraktivität zu sprühen scheinen, kommt nun der Landkreis München selbst. Bis 2030 wird dieser auf 340.000 Einwohner anwachsen - das sind 40.654 neue Einwohner. Die bayerische Landeshauptstadt hingegen wird dank hoher Mieten sogar etwas an Bevölkerung verlieren.
Platz 2: Nach Rosenheim und Fürstenfeldbrück, die durch ihre Nähe zu München vor Attraktivität zu sprühen scheinen, kommt nun der Landkreis München selbst. Bis 2030 wird dieser auf 340.000 Einwohner anwachsen - das sind 40.654 neue Einwohner. Die bayerische Landeshauptstadt hingegen wird dank hoher Mieten sogar etwas an Bevölkerung verlieren. © pixabay
Platz 1: In die Hauptstadt Berlin wird es bis 2030 64.276 neue Einwohner ziehen - und das bei einer Arbeitslosenquote von 11,1 Prozent. Die Bevölkerung wird dann circa 3,5 Millionen Menschen umfassen.
Plat 1: In die Hauptstadt Berlin wird es bis 2030 64.276 neue Einwohner ziehen - und das bei einer Arbeitslosenquote von 11,1 Prozent. Die Bevölkerung wird dann circa 3,5 Millionen Menschen umfassen. © pixabay

Rubriklistenbild: © Facebook / Starspost (Screenshot)