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Gartenarbeit im Sommer

Drei Gehölze, die Sie im August noch schnell schneiden sollten

Im August läuft die Ernte auf Hochtouren. Danach müssen viele Gehölze zurückgeschnitten werden, um den Ertrag zu sichern und sie in Form zu halten.

Während im Juli bereits bei Beerensträuchern wie der Sommer-Himbeere oder Johannisbeere die Gartenschere angesetzt wurde, profitieren im August weitere Obstgehölze von einem kräftigen Rückschnitt. Auch für den Walnussbaum ist jetzt die perfekte Zeit gekommen, um an seiner prächtigen Krone Hand anzulegen. Wir zeigen, welche Gehölze im Spätsommer gepflegt werden wollen.

Obstbäume wie die Süßkirsche oder Walnussbäume vertragen im August einen Rückschnitt (Symbolbild).

Gehölze, die im August einen Rückschnitt brauchen

  1. Kirschbäume: Die stark wachsende Süßkirsche, aber auch die gemächlichere Sauerkirsche wird am besten im Spätsommer geschnitten – also von August bis September. Ein Auslichtungsschnitt erhöht zum einen die Fruchtbarkeit der Obstgehölze, zum anderen wird das Wachstum etwas eingebremst. „Süßkirschen werden so geschnitten, dass sie eine kompakte, lockere Krone haben mit möglichst vielen ein- bis dreijährigen Fruchttrieben. Älteres, abgetragenes Fruchtholz wird auf einen jüngeren Seitentrieb abgeleitet“, informiert das Portal Mein schöner Garten. Da Sauerkirschen vom Typ Schattenmorelle nur an einjährigen Trieben wachsen, schneiden Sie die Zweige direkt nach der Ernte zurück. So sichern Sie sich im nächsten Jahr wieder eine ertragreiche Ernte. Sauerkirschen vom Wuchstyp Weichselkirsche werden dagegen wie Süßkirschen geschnitten.
  2. Walnussbäume: Für eine ertragreiche Nussernte ist ein Rückschnitt zwar nicht nötig. Wer der ausladenden Krone seines Walnussbaums (Juglans) jedoch etwas Einhalt gebieten will, sollte jetzt dennoch zur Astschere greifen. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Spätsommer, von Mitte August bis Ende September. Ihre Wunden bluten dann nicht so stark aus, wie das im Frühjahr der Fall wäre. Um die Baumkrone zu verkleinern, kürzen Sie jeden zweiten Trieb auf Höhe einer Gabelung ein – um höchstens 1,5 Meter. Die übrigen Triebe werden im nächsten Jahr entsprechend eingekürzt.
  3. Brombeeren: Obststräucher wie die Brombeere (Rubus) brauchen sogar mehrmals im Jahr einen Rückschnitt, um einen kräftigen Ertrag zu sichern. Während im Frühjahr vornehmlich die älteren Zweige geschnitten werden, sind beim Sommerschnitt die jüngeren Treibe an der Reihe. Laut dem Gartenportal Plantura werden nach der Ernte die neuen Jungtriebe aus dem laufenden Jahr auf drei bis fünf Augen zurückgeschnitten. Sehr lange, tragende Triebe können ebenfalls eingekürzt werden. So bilden sich größere Früchte.

Kaffeesatz als Natur-Dünger: 11 Pflanzen, die ihn lieben

Lachsfarbene Blüte einer Kamelie (Camellia japonica)
Im Gießwasser aufgelöst ist Kaffeesatz ein hervorragender Dünger für Kamelien. © imagebroker/Imago
Eine Rosenpflanze mit mehreren roten Kospen und eine kleine Gartenschaufel mit getrocknetem Kaffeesatz
Den getrockneten Kaffeesatz kann man auch direkt in den Boden rund um die Rosen einarbeiten. © Martin Bäuml Fotodesign/Imago
Eine weiß blühende Engelstrompete (Brugmansia sanguinea) im Kübel auf der Terrasse
Die Engelstrompete hat viele große Blüten und dementsprechend einen hohen Nährstoffbedarf. © Werner Otto/Imago
Zwei mehrere Meter hohe Rhododendronbüsche, die lila und pink blühen
Rhododendren benötigen wie auch Hortensien einen sauren Boden. Kaffeesäure ist daher als Dünger ideal. © Gottfried Czepluch/Imago
Ein kleiner rosa blühender Oleander im Kübel auf einer Terrasse
Eine Überdüngung ist beim Oleander unwahrscheinlich, daher: noch einen Kaffee, bitte. ©  allOver/Imago
Blätter des Frauenhaarfarns aus der Nähe
Auch Zimmerpflanzen wie Farne, zum Beispiel das Frauenhaar-Farn, freuen sich gelegentlich über eine Prise Kaffee. © blickwinkel/Imago
Eine Frauenhand pflückt Erdbeeren in eine Schüssel, im Beet liegen Gartenhandschuhe und eine Harke
Perfekte Resteverwertung: Der Kaffeesatz düngt die Erdbeeren nicht nur, er soll auch Schnecken abschrecken. © Westend61/Imago
Ein Kultur-Heidelbeer-Pflanze mit vielen blauen reifen Früchten
Die Heidelbeere mag sauren Boden und verträgt Kaffeesatz daher sehr gut. © blickwinkel/Imago
Eine Frau im gelben T-Shirt pflückt Brombeeren von einem Zweig mit reifen und unreifen Brombeeren.
Auch Beerensträucher wie die Brombeere bilden dank des Kaliums im Kaffeesatz aromatische Früchte. © Cavan Images/Imago
Auf einer Holzbank liegt eine große gelb-grüne Zucchini vor einer Zucchinipflanze
Zucchini wissen – ebenso wie ihre Verwandten, die Gurken –, während der Fruchtbildung eine Extraportion Kaffeesatz zu schätzen.  © Chromorange/Imago
Ein Mann kniet vor einer großen Tomatenpflanze mit mehreren noch grünen Ochsenherztomaten.
Da Tomaten Starkzehrer sind, benötigen sie genug Nährstoffe, um groß und aromatisch zu werden. ©  Westend61/Imago

Rubriklistenbild: © Kzenon

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