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Gerichtsurteil zu Haustieren

Zwei große Hunde in Mietwohnung erlaubt?

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Hund oder Katze? Oder beide? Immer wieder müssen Gerichte zur Haustierhaltung in Mietwohnungen Urteile fällen.

Ein Hund, zwei Hunde - wie viele Haustiere sind erlaubt? Regelmäßig müssen Gerichte diese Frage klären, wenn sich Mieter und Vermieter streiten. Ein generelles Verbot von Haustieren ist jedenfalls nicht rechtens.

Ein Verbot der Haustierhaltung würde Mieter unangemessen benachteiligen. Vielmehr müsse im Einzelfall abgewogen werden, entschied das Amtsgericht Reinbek (Az.: 11 C 15/14). In diesem Zusammenhang befanden die Richter zwei große Hunde in einer 50 Quadratmeter großen Wohnung als angemessen.

Erster Hund genehmigt

In dem verhandelten Fall wollte die Mieterin der Wohnung einen zweiten Labrador-Retriever-Hund kaufen. Die Frau hatte bereits einen Hund, der ihr im Mietvertrag ausdrücklich genehmigt worden war. Dieses Tier durchlief die Ausbildung zu einem Rettungshund. Die Anschaffung des zweiten Hundes wurde vom Vermieter aber abgelehnt. Dieser befürchtete Beschwerden der übrigen Mieter.

Nicht rein persönliche Motive Grund für Tierhaltung

Vor Gericht hatte die Hundebesitzerin Erfolg: Zwar sei die Wohnung mit 50 Quadratmetern für die Haltung der Hunde relativ klein. Allerdings sei die Größe noch angemessen. Zudem halte die Frau die Tiere nicht nur aus rein persönlichen Motiven, sondern auch für den ehrenamtlichen Rettungshundeeinsatz. Auch habe es keine nachhaltigen Beschwerden der übrigen Mieter gegeben. Lediglich eine Nachbarin habe über Hundehaare im Treppenhaus geklagt. Dies sei allerdings ein Reinigungsproblem.

dpa

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