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Schluss mit Krach: Schallschutzfenster sorgen für Ruhe

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Rollende Autokolonnen, tief fliegende Urlaubsjets, ohrenbetäubende Großbaustellen – besonders in Städten sind Menschen ständig Lärm ausgesetzt. Und Lärm kann krank machen...

Bereits ab 50 Dezibel kommt es zu Konzentrationsstörungen; übersteigt der Dauerkrach die Grenze von 65 Dezibel, droht schallgeplagten Menschen gar ein erhöhtes Herzinfarktrisiko.

Damit wieder Ruhe einkehrt, helfen Schallschutzfenster. Sie ähneln vom Aufbau her gewöhnlichen Isolierglasfenstern, unterscheiden sich jedoch im Detail: Dickere Scheiben, ein größerer Abstand zwischen den Gläsern und eine schalldämmende Rahmenbeschaffenheit lassen lauten Straßenlärm außen vor. Gute Modelle mit Doppelverglasung reduzieren den Krach dabei ähnlich stark wie eine massive Wand, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

Aber Vorsicht: Nicht jedes Schallschutzfenster ist für die individuelle Wohnsituation geeignet. Dämmt ein Fenster den Schall zu stark, so dass gar kein Außengeräusch mehr ins Haus dringt, kann man sich dort schnell isoliert fühlen. Entscheidend ist der Einbau eines Modells der richtigen Schallschutzklasse, rät das Immobilienportal Immowelt.de. Für das Ruhezimmer auf dem Lande genügt ein Fenster der Klasse 2, das den Lärm um 30 bis 34 Dezibel reduziert. Für die großstädtischen Schlafzimmer in der Nähe von stark befahrenen Straßen darf es gerne ein Verbundfenster mit zwei Dichtungsebenen der Klasse 5 sein. Es schwächt den nervigen Verkehrspegel um satte 45 bis 49 Dezibel ab. Insgesamt werden sechs Klassen unterschieden.

Das beste Schallschutzfenster hilft allerdings wenig, wenn beim Einbau gepfuscht wird. Ein minimaler handwerklicher Fehler, zum Beispiel bei der Platzierung im Mauerwerk, genügt – schon ist die Ruhe dahin. Lärmgequälte Menschen sollten sich deshalb einem Fenster-Fachmann anvertrauen. Zumal einige Kommunen den privaten Schallschutz mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II fördern. Damit sind die Mehrkosten von etwa 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter für ein Lärm dämmendes Fenster im Vergleich zu einem herkömmlichen oft auch für kleine Geldbeutel finanzierbar.

Quelle: Immowelt.de

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