Intelligentes Zuhause

Smarte Thermostate bei Fußbodenheizung nicht zu empfehlen

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Smarte Thermostate sind praktisch, eine Kostenersparnis gegenüber manuellen Geräten erbringen sie jedoch nicht. Das zeigt ein Test der Zeitschrift "c't". Foto: Franziska Gabbert

Smart und einfach heizen und Heizkosten sparen - so werben Anbieter. Die per Fernzugriff steuerbaren Geräte haben laut einem Test durchaus Vorteile. Bei der Einstellung von Fußbodenheizungen können sie jedoch kontraproduktiv sein.

Hannover (dpa/tmn) - Zu einem intelligenten Zuhause gehören smarte Thermostate. Die Zeitschrift "c't" (Ausgabe 3/2019) hat fünf Modelle, die per App oder Browser zu steuern sind, auf den Prüfstand gestellt.

Alle konnten per Fernzugriff über das Internet reguliert werden, waren mit Zeitplänen konfigurierbar und konnten die Anwesenheit von Personen erkennen. Die Modelle waren zudem ins Smarthome integrierbar und über einen Sprachassistenten steuerbar.

Der Test ergab, dass alle Modelle einen deutlichen Komfortgewinn gegenüber den üblichen manuellen Thermostaten bieten. Eine Kostenersparnis hat sich allerdings nicht immer gezeigt. Hier kommt es nicht allein auf das Thermostat an. Es wirken mehrere Faktoren zusammen: Größe des Heims, Dämmung und die Art des Heizsystems.

Fußbodenheizungen reagierten beispielsweise zu träge, um von einem kurzfristigen Anpassen der Temperatur zu profitieren. Hier kann das smarte Thermostat sogar kontraproduktiv sein. Wer gewohnheitsmäßig beim Verlassen der Wohnung und nachts die Heizung herunterdreht, spart ebenfalls nichts ein, so die Tester.

Die Wahl des Modells sollten Verbraucher gegebenenfalls auch von der bestehenden Smart-Home-Umgebung abhängig machen. Einige kooperieren besser mit bestimmten Umgebungen, als andere. Bei einem Regler bemängelten die Tester außerdem, dass viele Funktionen nur per Abo verfügbar sind.

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