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Massiv oder mehrschichtig

Was unterscheidet die Parkettarten?

Nach dem Verlegen muss Parkett mitunter noch abgeschliffen werden. Es kommt auf die Art an. Foto: Inga Kjer
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Nach dem Verlegen muss Parkett mitunter noch abgeschliffen werden. Es kommt auf die Art an. Foto: Inga Kjer

Parkett ist beliebt, es liegt in vielen Wohnzimmern. Den Fußbodenbelag aus Holz gibt es in zwei Arten. Sie unterscheiden sich vor allem in der Oberflächenbehandlung.

Bad Honnef (dpa/tmn) - Parkett gibt es grob gesagt in zwei Arten: Massivparkett und Mehrschichtparkett. Doch wo liegt der Unterschied?

Ersteres besteht aus einer durchgängigen Schicht massiven Hartholzes. Es wird beim Verlegen in der Regel vollflächig verklebt und erst danach abgeschliffen, wie der Verband der deutschen Parkettindustrie (vdp) erklärt. Für Laien ist das Verlegen demnach eher zu schwierig.

Etwas einfacher in der Handhabung dürfte für Heimwerker Mehrschichtparkett sein: Das wurde bereits abgeschliffen, seine Oberfläche ist behandelt. Es wird auch als Fertigparkett bezeichnet. Zwei bis drei Holzlagen sind hier miteinander verleimt, die oberste, sichtbare Lage besteht aus Hartholz. Diese Decklage kann großflächig sein, etwa bei sogenannten Landhausdielen, oder sich aus einzelnen Stäben zusammensetzen wie beim sogenannten Fischgrätmuster. Diese Parkettart lässt sich laut Verband durch verschiedene Arten von Klick-Verbindungen vergleichsweise schnell verlegen.

Der Vorteil von Massivparkett liegt in der Langlebigkeit. Die Holzschicht ist viel dicker und kann dadurch wesentlich häufiger abgeschliffen werden als das dünnere Mehrschichtparkett. Ist dessen Nutzschicht zum Beispiel 2,5 Millimeter dick, lässt es sich maximal zwei bis drei Mal abschleifen, so der vdp. Rund 0,5 Millimeter Holz werden pro Schleifprozess abgetragen.

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